Interview: JSH Marketing | Google Ads & SEO Agentur

Wann und warum wurde Ihre Agentur gegründet?
Julian Hofmann: JSH Marketing wurde 2016 gegründet – und ehrlich gesagt eher aus Zufall als nach Plan. Ich habe damals einem Freund in seiner Firma bei ein paar SEO-Themen geholfen, einfach so, weil ich's konnte. Irgendwann kam sein Chef auf mich zu und wollte eine Rechnung dafür. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe: Was ich kann, hat offenbar einen Wert – und es gibt Leute da draußen, die genau das brauchen.
Kurz vorher hatte ich bei einer Agentur gekündigt. Nicht, weil es schlecht lief, sondern weil mir die Freiheit fehlte. Ich bin dann bewusst zurück an die Tankstelle, wo ich schon während des Studiums in leitender Position gearbeitet hatte. Das klingt erstmal nach einem Rückschritt – war es aber nicht. Es hat mir die Flexibilität gegeben, nebenbei meine eigenen SEO-Projekte aufzubauen, erste Kunden zu betreuen und Stück für Stück das zu entwickeln, was heute JSH Marketing ist.
Es gab keinen großen Businessplan und kein Gründer-Pathos. Es war einfach die richtige Mischung aus Können, Gelegenheit und dem Wunsch, Dinge auf meine Art zu machen.
Welche Werte prägen Ihre tägliche Arbeit?
Julian Hofmann: Drei Dinge prägen unsere tägliche Arbeit: Selbstverwirklichung, Wertschätzung und echte Partnerschaft.
Selbstverwirklichung – das gilt nach innen wie nach außen. Ich will, dass mein Team die Freiheit hat, sich weiterzuentwickeln und eigene Ideen einzubringen. Und ich will, dass unsere Kunden durch unsere Arbeit ihre eigenen Ziele erreichen. Nicht unsere. Ihre.
Wertschätzung heißt bei uns: Wir arbeiten auf Augenhöhe. Kein Gefälle zwischen Agentur und Kunde, kein „Wir wissen es besser, vertraut uns einfach." Wir sehen unsere Kunden als Partner – und behandeln sie auch so. Das klingt simpel, ist in der Agenturwelt aber alles andere als selbstverständlich.
Und dann ist da Transparenz – aber nicht als Floskel auf einer Über-uns-Seite. Ich meine damit echte Nachvollziehbarkeit. Unsere Kunden sollen verstehen, was wir tun und warum. Kein Verstecken hinter Fachbegriffen, kein Aufblasen von Ergebnissen. Wenn etwas nicht funktioniert, sagen wir das. Wenn eine Maßnahme Zeit braucht, erklären wir, warum. Dieser ehrliche, direkte Ansatz ohne langes Drumherumreden – das ist für uns kein Soft Skill, das ist unser Fundament.
Ich glaube, genau das macht uns als Agentur auch anders: Wir verkaufen keine Black Box, sondern Zusammenarbeit, die man versteht und an der man wachsen kann.
Welche Kernleistungen bietet Ihre Agentur an?
Julian Hofmann: Im Kern sind wir eine SEM-Agentur – also Suchmaschinenmarketing in seiner ganzen Breite. Das heißt: SEO und Google Ads, nicht als getrennte Disziplinen, sondern als strategisch verzahnte Einheit.
Viele Agenturen spezialisieren sich auf das eine oder das andere. Wir machen bewusst beides – und zwar gleichwertig. Der Grund ist einfach: SEO und SEA funktionieren am besten, wenn sie zusammengedacht werden. SEA liefert schnelle Daten und sofortige Sichtbarkeit, SEO baut langfristige organische Reichweite auf. Wer beides strategisch verknüpft, bekommt keine Insellösungen, sondern eine Gesamtstrategie, die ineinandergreift.
Was uns dabei von vielen anderen unterscheidet: Wir versprechen keine Rankings und keine Sichtbarkeitsindizes. Wir versprechen Ergebnisse, die geschäftsrelevant sind – Leads, Anfragen, Verkäufe. Denn mal ehrlich: Was bringt Platz 1 bei Google, wenn am Ende niemand kauft oder anruft? Unsere Überzeugung ist klar: Wenn durch unsere Arbeit nicht messbar das Geschäftsziel erreicht wird – und das bedeutet im Marketing fast immer neue Kunden – dann machen wir etwas falsch.
Genau deshalb ist unsere Kernleistung nicht „SEO" oder „Google Ads", sondern die gebündelte SEM-Strategie, die beides zusammenführt und auf das ausrichtet, was wirklich zählt: den wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden.
Wie starten Sie typischerweise ein Projekt im Bereich „Suchmaschinenoptimierung“?
Julian Hofmann: Ganz unspektakulär: mit Analyse und Einarbeitung. Kein Kickoff-Workshop mit Post-its an der Wand, sondern echte inhaltliche Arbeit, bevor wir auch nur eine erste Maßnahme anfassen.
Konkret heißt das: Wir schauen uns den Status quo an – was wurde bisher gemacht, was hat funktioniert, was nicht. Wir analysieren den Wettbewerb, identifizieren Chancen und bewerten realistisch, was in diesem konkreten Markt möglich ist. Daraus entsteht eine Roadmap, die je nach Ausgangslage auf 6, 9 oder 12 Monate ausgelegt ist.
Was wir damit erreichen, geht aber weit über einen Projektplan hinaus. Erstens entwickeln wir ein echtes Verständnis für den Markt unseres Kunden – nicht oberflächlich, sondern so tief, dass wir fundierte Entscheidungen treffen können. Zweitens bekommen wir und der Kunde ein realistisches Bild davon, was erreichbar ist und auf welchem Weg. Keine aufgeblasenen Versprechen, sondern eine ehrliche Einschätzung.
Und drittens – und das ist vielleicht der wichtigste Punkt – schaffen wir damit von Tag eins an Vertrauen. Weil der Kunde genau sieht, wie wir denken, worauf unsere Empfehlungen basieren und wohin die Reise geht. Wenn wir diese Roadmap gemeinsam besprechen, entsteht nicht nur ein Plan, sondern ein gemeinsames Verständnis. Und das ist die Basis für alles, was danach kommt: eine Zusammenarbeit, bei der beide Seiten wissen, woran sie sind.
Wie bauen Sie langfristige Kundenbeziehungen auf?
Julian Hofmann: Unsere Kunden kommen, um zu bleiben. Mein allererster Kunde – der, mit dem die ganze Geschichte angefangen hat – ist heute noch bei uns. Das sagt, glaube ich, mehr als jede Marketingaussage.
Und das Entscheidende dabei: Das passiert nicht durch Vertragslaufzeiten oder Kündigungsfristen. Wir binden niemanden an uns, weil er unterschrieben hat, sondern weil die Zusammenarbeit funktioniert. Echtes Vertrauen entsteht nicht durch Klauseln, sondern durch drei Dinge: Ehrlichkeit, Verbindlichkeit und Leistung. Wenn wir sagen, wir kümmern uns, dann tun wir das. Wenn etwas nicht läuft, sprechen wir es an. Und wenn die Ergebnisse stimmen, merkt das der Kunde – nicht weil wir es ihm in einem Report schön aufbereiten, sondern weil er es in seinem Geschäft spürt.
Was dabei über die Jahre entsteht, ist mehr als eine klassische Agentur-Kunden-Beziehung. Unsere Kunden erleben uns als Sparringspartner – jemand, der mitdenkt, hinterfragt und auf Augenhöhe berät. Daraus wird eine ganzheitliche, partnerschaftliche Zusammenarbeit, in der wir nicht nur Dienstleister sind, sondern ein fester Bestandteil des Teams. Und genau das ist der Grund, warum unsere Kunden bleiben: nicht weil sie müssen, sondern weil sie wollen.
Was bedeutet der Agentursieger-Titel im Bereich „Suchmaschinenoptimierung“ für Sie?
Julian Hofmann: Es ist eine besondere Ehre, auf die wir wirklich stolz sind. Und das sage ich nicht als Floskel – wer mich kennt, weiß, dass ich mit solchen Aussagen sparsam bin.
Was diesen Titel für uns so wertvoll macht, ist der Kontext. Wir sind keine Agentur mit 50 Mitarbeitern und einem großen Marketingbudget für Eigenwerbung. Was wir haben, ist ein klarer Anspruch an unsere Arbeit, ein Team, das diesen Anspruch jeden Tag lebt, und Kunden, deren Ergebnisse für sich sprechen. Dass das von außen so wahrgenommen und ausgezeichnet wird, bestätigt uns in dem, was wir tun – und vor allem in der Art, wie wir es tun.
Gleichzeitig ist so ein Titel auch Verantwortung. Er zeigt uns, dass unser Weg funktioniert, und motiviert uns, diesen Standard nicht nur zu halten, sondern weiterzuentwickeln. Für unser Team ist es eine Bestätigung, dass die Qualität, die wir uns selbst abverlangen, auch nach außen sichtbar ist. Und für unsere Kunden ist es ein zusätzliches Signal, dass sie mit dem richtigen Partner arbeiten.
Kurz gesagt: Wir freuen uns sehr – und nehmen es als Antrieb mit.